Kaffeebohnen werden geröstet. So wird aus den Rohkaffeebohnen, die man auch grüne Bohnen nennt genießbarer Kaffee. Es gibt unterschiedlichste Röstmethoden, bei denen Rösttemperatur und Röstdauer variieren. Alle Methoden haben jedoch eines gemeinsam: den crack. Von einem ‚crack’ oder ‚pop’ spricht ein Röster, wenn man die Kaffeebohnen während des Röstvorgangs knistern oder knacken hört. Manche sagen, es erinnert sie an Popcorn in der Pfanne. Andere erinnert es an das sanfte Knistern von Holz im Kamin.
Der crack tritt bei einigen Kaffeebohnensorten früh, bei anderen später und bei wieder anderen viel, viel später ein. Röster sprechen vom first und second crack.
Der first crack zeigt an, dass die komplette Feuchtigkeit, die in der Kaffeebohne gespeichert war, nun verdampft ist und die Bohne an Volumen gewinnt. Wenn die Kaffeebohne nach dem first crack weiter geröstet wird, kommt es kurze Zeit später zum second crack. Dieser zeigt an, dass die Struktur der Bohne in sich zusammenbricht. Dadurch wird das Öl, was in der Kaffeebohne gespeichert war, freigesetzt. Kaffeebohnen, die nach dem zweiten crack aus dem Röster kommen besitzen einen deutlich öligen Glanz an ihren Oberflächen.